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Paris. Die Stadt. Der Mythos.
Vor über 30 Jahren war ich schon einmal hier. Da ich damals aber gerade ein Jahr alt war, kann ich mich an gar nichts erinnern.
Es wurde also Zeit, diese Stadt einmal zu besuchen.
Ich gebe mir aber nur vier Tage; bei den Preisen hier werde ich noch arm.

Tag 1:
Nachdem das Auto abgegeben ist, mache ich mich auf die Suche nach einem Hostel, das zum Glück nur ein paar hundert Meter vom Bahnhof entfernt ist.
Den Rest des Tages verbringe ich auf der Suche nach einer Post, da ich die Andenken aus Chateauroux nach Hause schicken möchte.
Den Rest des Abends verbringe ich kurz in der Bar und gehe dann früh schlafen.

Tag 2:
Um zumindest einen kleinen Eindruck zu bekommen, schließe ich mich der Gratis-Führung durch die Innenstadt an. Hier lerne ich Natalia kennen.

Notre-Dame

Da unsere Pläne etwas auseinandergehen, verabreden wir uns abends zu einer Bootsfahrt über die Seine.

Vorher beschäftige ich mich mit dem Leihradsystem und fahre mit einem solchen Rad zum Eiffelturm.
Von da an ist das Leihrad mein Hauptverkehrsmittel in Paris. Und es funktioniert wirklich super. Ich finde, das sollte jeder Parisbesucher einmal ausprobieren.

Liebesschlösser – love locks

Die Bootsfahrt startet direkt vom Eiffelturm, was für mich natürlich praktisch ist.
Paris bei Nacht ist übrigens sehr schön, auch wenn man nicht alleine unterwegs sein sollte.

Nach dieser Fahrt über die Seine gehen Natalia und ich noch in die Bar und machen später durch einen blöden Zufall einen einstündigen Spaziergang durch Paris.
Wir sind dann erst um fünf Uhr morgens im Bett. Und nach ihrer Email bedaure ich etwas, sie nicht zu ihrem Hostel begleitet zu haben. Ihre 15 min Fussweg waren wohl nicht sonderlich angenehm.
Zum Glück ist ihr nichts passiert.

Tag 3:
Ich hätte nie gedacht, das ich das mal schreibe, aber inzwischen bin ich in einem Alter, in dem ich eine durchgemachte Nacht sofort merke.
Zwar habe ich keinen Kater, aber aus Müdigkeit bleibe ich den ganzen Tag im Bett liegen. Frühstück und Abendessen einmal ausgenommen.

Fahrradverleih – Rent a Bike

Tag 4:
Auf der Suche nach dem antiken Henkerplatz Montfauçon lande ich in einem Park mit sehr vielen Läufern. Es scheint, als würde halb Paris sich auf einen Marathon vorbereiten.

Den Nachmittag verbringe ich auf einem großen Friedhof. Die Gräber hier sehen ganz anders aus als Zuhause und es wirkt mehr wie eine Ansammlung kleiner Mausoleen.

Abends gibt es heute keine Party mehr, da ich mich Morgen wieder mit dem Rad auf den Weg mache.
Aber mich beschleichen langsam Zweifel, ob ich für den Rest der Tour noch die Lust habe.
Nach Kenia ist meine Reiselust ziemlich am Boden.
Mal sehen, wie ich jetzt nach Hause fahre.

 

 

Taking another bike

Paris.
The City.
The myth.

30 years ago, I’ve been here. But I was just one year old, so I can’t remember much.
So it is time, to visit this beautiful town once again.
I take 4 days, because the city is very expensive and I don’t want to go poor.

Day 1:
After I returned the car, I look for a Hostel. Luckily, there is one 500m from the Trainstation. I need the rest of the day, to search for a Postoffice, to send sone things from Châteauroux home.
In the evening, I go to sleep very early.

Day 2:
It is always a good idea, to take Free Walking Tours. You learn something about the city and you meet new people. I meet Natalia from Chicago. But our daily plans are different, so we want to meet at the evening for a boat cruise over the Seine.

Notre-Dame

But first, I try the bike rental system and use it to get to the Eiffel Tower. From that moment, it is my favourite way to explore the city. I think, everybody should try this.

Liebesschlösser – love locks

After the boat cruise, we go into a bar and make coincidentally a one hour walk through Paris. At five in the morning, we go to sleep.

Day 3:
I’d never thought, that I’ll ever write that, but I feel, like I’m getting too old for long Parties. Luckily I don’t have a hangover. I’m just extremely tired.

Day 4:
While searching Mauntfaucon, I find a park with lots of runners. It feels, like half of Paris is preparing for a Marathon.

The afternoon, I walk on a typical french cemetery, which is completely different to germans.

Fahrradverleih – Rent a Bike

There is no party at the evening, this time. I want to go back on the bike. Trying to go to Luxemburg.
After 8 months of travelling, it might sound a bit strange, but I don’t feel like travelling anymore. After Kenya, I don’tz want anymore.
Let’s see, how I get home.