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Um aus Paris rauszukommen, brauche ich -wie damals in Kapstadt- ca. zwei Stunden.
Und für manche mag das jetzt verwirrend klingen, aber mit dem afrikanischen Verkehr kam ich wesentlich besser klar, als mit dem europäischen. Ich weiß auch nicht, warum.

Hinzu kommt, dass sich bei mir inzwischen eine gewisse Reisemüdigkeit und Lustlosigkeit breit macht.
Deswegen versuche ich mal wieder per Anhalter nach Luxemburg zu kommen, um dort (hoffentlich) eine Freundin besuchen zu können, die ich in Windhoek kennen gelernt habe.
Ich komme auch irgendwann in Luxemburg an, höre aber von ihr leider nichts mehr.
Also nutze ich den Tag um mir die Stadt anzusehen.

Außerdem kann ich ab hier mein Fahrrad wieder mit in den Zug nehmen, was den Transport ab hier erheblich vereinfacht.
Auf dem Rückweg besuche ich noch meinen Vater und eine Freundin in Düsseldorf.
Ich bin aber kein Karnevalist und habe entsprechend den Düsseldorfer Rosenmontagsumzug komplett vergessen. Aber wenn ich schon einmal da bin, kann ich mir auch ein paar Wagen ansehen bevor mein Zug nach Hause geht.

Trotzdem möchte ich mir es nicht nehmen lassen, langsam nach Gütersloh zu fahren. Und so steige ich bereits eine Station vorher aus und radle die letzten 10km.

Willkommen daheim.
Jetzt bleibe ich erstmal eine Weile hier um mir ein neues Leben aufzubauen.
Aber es war mit Sicherheit nicht meine letzte Tour dieser Art. Mal sehen, wie sich mein Leben ab jetzt entwickelt.

Shortened

To get out of Paris it takes two hours. Same as Cape Town, half a year ago.
It might sound strange, but the african traffic was easier for me, as the european. I don’t know, why.

As sayd in the last Blog, I don’t feel like travelling anymore, so I hitchhike to Luxembourg. I want to visit a friend, but unfortunately, she doesn’t answer. So I take my time to visit the hilly town of Luxemburg.

From here it is easier to take the bike in the train. So on my way home, I visit my father once again and a friend from Düsseldorf.
But I totally forgot the Karneval, a Tradition in this area with lots of Party. So it’s a bit tricky to get through it.

But I want to cycle home slowly, so I leave the train one station before my home town and cycle the last 10km.

Welcome home.
Now it’s time to stay here for a while to get used to my new life.
It was not the last tour of this kind. I will travel on. One day.