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Zwischen dem Rheinland und Marokko liegen ca. 3000km. Das bedeutet für uns etwa 2 Tage fahren.
Auf halber Strecke besuchen wir ein paar Bekannte, die vor 20 Jahren nach Spanien ausgewandert sind und lassen auch mein Fahrrad und einen Teil meiner Ausrüstung da. Dann müssen wir das Ganze nicht durch Marokko schleppen.

Von Tanger aus fahren wir über Rabat und Casablanca nach Marrakech. Hier bleiben wir spontan zwei Nächte auf dem sehr schönen Zeltplatz „Manzil la Tortue“.
An unserem freien Tag sehen wir uns Marrakech an. Eine typische Großstadt, die es trotzdem geschafft hat, sich das arabische Flair zu erhalten.

Weiter geht es über Ouarzazate in die Dardesschlucht. Auf unserer Karte ist eine Verbindung zur Todraschlucht eingezeichnet.
Kurz vor dem Abzweig stoppt uns Moha, ein einheimischer Berber und lotst uns über die Verbindung, die für gewöhnliche Fahrzeuge nicht zu schaffen wäre. Gut dass wir einen Geländewagen fahren. Bei einer Pause genießen wir die Stille und das Panorama.
Kurz bevor wir die Piste verlassen, treffen wir auf ein französisches Pärchen, die die Piste mit einem Dacia Logan fahren möchten.
Wir raten ihnen dringend davon ab und begleiten sie bis ins nächste Dorf. Hier haben sie eingesehen dass sie sich überschätzt haben und sind uns unendlich dankbar.
Unser Dank gilt allerdings Moha, der uns sicher durch das Tal gebracht hat. Ich habe seine Kontaktdaten. Falls also jemand einen zuverlässigen Führer für die Gegend braucht, kann man mich gerne kontaktieren, ich gebe die Daten dann weiter. Er spricht Englisch, Französisch, Arabisch und Berber.

Einfahrt in die Todra-Schlucht – entering the Todra-canyon

Kurze Anmerkung: Durch die Höhe ist es hier zwar sehr trocken aber auch sehr kalt. Einen Morgen wachen wir vor Kälte zitternd bei -6 Grad auf.

Durch die Todraschlucht fahren wir sogar zwei Mal. Nicht, weil wir den Weg nicht finden, sondern weil es sich lohnt. Das Panorama ist wirklich einmalig.

Später sehen wir auf einer Hochebene (2000m über NN) ein liegen gebliebenes Auto. Ihr Keilriemen ist gerissen und sie haben kein Kühlwasser mehr. Sie bitten uns, sie bis zur Bergkuppe abzuschleppen, damit sie den Wagen dann runter rollen lassen können. Oben angekommen lassen wir sie wieder los. Leider erfahren wir nicht, wie weit sie mit ihrem Wagen noch gekommen sind.

Einen Tag bevor wir Marokko verlassen, nehmen wir uns einen Ruhetag, der aus nichts anderem als Lesen und einem Strandspaziergang besteht.

Etwas überrascht sind wir dann am Hafen, als alle Autos durchleuchtet werden. Das Röntgengerät sieht so aus als sei es auf einen LKW montiert und auch der Platz sieht ein wenig improvisiert aus.
Aber dann können wir auf die Fähre und ich verlasse Afrika zum zweiten Mal.

Jetzt geht es nach zwei Monaten Radelpause weiter zur letzten Etappe einmal quer durch Frankreich.

 

4WD

 

Between the Rheinland and Morocco are 3000 km. That means,we have to drive or twodays.

On halfwaywe stop at relatives of my father,who settled there 20years ago,and leave my bike and some of my gear there,so we don’thave to carry it all to Morocco.

Via Tanger we drive through Rabat and Casablanca to Marrakech, here we stay spontainously two nights at the very pretty Campsite „Manzil de la Torture“. At our day off,we visit Marrakech. A typical big city,who has managed to keep it’s arabic flair.

We continue via Ouarzazata to the Dodra Canyon.

Our map shows a connection fromthwe Dorda Canyon to the Todra Canyon. Right before this connection, a man stops us. He introduces as Moha and can show us the way. Luckily we have a 4×4. The road is impossible for normal cars.

At a stop, we enjoy the scenery and the silence.

At the end of the track, we see a couple, who wanted to try this track with a Dacia Logan. We advise them against it. We escort them back to the next village. And I think, that they understand now,that they overestimated themselves. They’re very thankful to us.

But our Thanks goes to Moha, our guide and in return, we pay him the night and a dinner, because he can’t get home this night. If someone of you needs a guide for this area, I can give you his contacts. He speaks Berber, Arabic, English and French.

Einfahrt in die Todra-Schlucht – entering the Todra-canyon

At this hight, the air is very dry, but cold. The next morning, we wake up at -6 Degrees.

But later we make the Todra Canyon twice. Not because, it’s necessary, because it’s a very beautiful scenery.

Later at a plateau (2000m above sea level), we see a broken car and pull them up the next hill. From there on, they want to keep it rolling. Unfortunalely, we never knew, if they made it.

One day, before we leave Morocco, we take one way of and do nothing, but reading and walking at the beach.

At the port, we are a bit surprised, because every has to pas a X-Ray. The whole construction looks very improvised.

But after that, we’re on the ferry and I leave Africa the second time.

After two month of not cycling, it’s time, to get on the bike again